Dringlichkeitsliste übergeben.

Unter beachtlichem Interesse der örtlichen Pressevertreter wurde am Mittwoch, dem 15.02.2017 die vom Seniorenbeirat erstellte Dringlichkeitsliste an Frau von Bülow, als Verwaltungsvertreterin der Stadt Bornheim, übergeben.

 

Die Vorsitzende des Seniorenbeirates, Frau Gabriela Knütter erläuterte noch einmal die

Ziele der Seniorenarbeit, welche im Rahmen „Seniorenfreundliches Bornheim“ geleistet wurde. Es sind so wichtige Kernpunkte wie:

 

Bestehende Gefahrenstellen entschärfen;

 

Gefahrloses und hindernisfreies Nutzen aller Wege zu ermöglichen;

 

Die Barrierefreiheit im öffentlichen Raum zu erhöhen sowie

 

die tägliche Mobilität von älteren Menschen und deren Sicherheit zu stärken.

 

Natürlich kommen Maßnahmen, die nach Auffassung des Seniorenbeirates von der

Verwaltung angefasst werden müssen, nicht nur den älteren Bürger zu gute.

 

Rollstuhlfahrer haben die gleichen Probleme wie Mütter mit Ihren Kinderwagen.

 

Sichere Fußwege sind für gebrechliche ältere Leute genauso unabdingbar, wie für

Schulkindern, die sich alleine im Straßenverkehr bewegen müssen.

 

Foto: M.Hahn
Foto: M.Hahn

Die anwesenden Presseleute konnten sich bereits vor Ort einen Eindruck verschaffen, wie unzureichende Bürgersteigbreiten zur großen Gefahrenstelle werden.

 

Ganz in der Nähe des Wohnstiftes "Beet- hoven Bornheim", in welchem die Listen- übergabe stattfand, befindet sich ein solcher Gefahrenpunkt.

 

Keine 10cm entfernt, fahren hier die Kraft- fahrzeuge am Fußgänger vorbei, durch die Bahnüberführung.

Für Rollstuhl- oder Rollatorfahrer lebens-gefährlich.

 


Obwohl einschlägige Gesetze, vom Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) bis hin zur

Bauordnung des Landes Nordrhein-Westfalen, Barrierefreiheit definiert und regelt,

ist nach Ansicht des Seniorenbeirates der Stadt Bornheim, das Bewusstsein für sichere Verkehrswege und barrierefreie Gestaltung in unserer Stadt noch weiter erheblich zu sensibilisieren.

Hierzu ist das Engagement der gesamten Bürgerschaft erforderlich, um noch bestehende Barrieren konsequent abzubauen und bei Neubauten eine umfassende Barrierefreiheit zu verwirklichen.

Dahin erstreckt sich auch das zukünftige Handlungsfeld des Seniorenbeirates, der sich

eine rechtzeitige, beratende Beteiligung sowohl im Planungsprozess, als auch in der 

Ausführungsphase, von verkehrstechnischen und anderen Baumaßnahmen im Stadtbereich Bornheim wünscht.