Bericht über die digitale "Blitzrunde" der LSV im Regierungsbezirk Köln zum Thema "Wie klappt das mit den Impfungen?" am 3. März 2021

 

Zu diesem einstündigen Austausch waren Seniorenvertreter(innen) aus allen Kommunen des Regierungsbezirkes Köln eingeladen. Es fanden sich 10 Teilnehmer ein. Vom Vorstand der LSV waren dabei Herr Karl-Josef Büscher als Einlader und Herr Rainer Krause als Ansprechpartner für unsere Region. Das Gespräch leitete Frau Barbara Eifert.

 

Nach der Überwindung von einigen technischen Problemen fand ein Austausch über die Erfahrungen zur laufenden Impfaktion gegen das Coronavirus statt. Dabei wurden durchweg folgende Problemfelder genannt:

  • Die verunsichernde Berichterstattung,
  • Die schlecht organisierte Terminvergabe ( z. B. können Ehepaare oft keine zusammenliegende Termine erhalten),
  • Die zum Teil sehr weite Entfernung zu den Impfzentren in den Landkreisen mit einer zeitaufwendige Anfahrt im ÖPNV, die von Gebrechlichen meist nur schwer zu bewältigen ist. Anträge beim Gesundheitsminister Laumann auf weitere Zentren und auf Genehmigung von ehrenamtlichen Bürgerbussen wurden abgelehnt.
  • Der große Bedarf von Impfungen vor Ort in Schwerpunktpraxen.

 

Als Verbesserungsvorschläge wurden genannt:

 

  • Die Impfzentren sollen besser erreichbar sein.
  • Die Organisation muss auf die Zielgruppen ausgerichtet sein, z. B. die Berechtigten bekommen Einladungsschreiben mit einem Termin.
  • Die Impfaktion soll im Ganzen flexibler weren (Beispiel Bayern)
  • Die Schwerpunktpraxen beginnen mit der Impfung. Offenbar ist der Impfstoff von Biontek-Pfizer doch 5 Tage bei Kühlschranktemperatur haltbar.

 

Fazit: Die Landesseniorenvertreter wenden sich nachdrücklich mit unseren Forderungen an Minister Laumann.

Die Beteiligten äußern ihren Bedarf an Kontakt und aktuellen Informationen. Sie zeigen sich zufrieden mit der Möglichkeit des digitalen Austausches und regen diesbezügliche Weiterbildungen an. Der LSV verspricht dazu Material schicken. (M. W.)